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Das Evangelium nach Matthäus

Von den jüdischen Wurzeln aus zu allen Völkern in der Welt

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Die Bibelclouds Webseite auf einem PC Bildschirm:

Der Evangelist Matthäus, einer der Synoptiker, hat bei seinem Text eine judenchristliche Gemeinde vor Augen, d. h. die Gemeinde besteht aus Juden, die sich zum Glauben an Jesus Christus bekehrt haben. Das Evangelium beginnt mit einem Stammbaum Jesu. Damit stellt Matthäus die jüdischen Wurzeln Jesu und des christlichen Glaubens heraus und betont, dass es sich bei Jesus um den Sohn Davids, um den verheißenen endzeitlichen König der Juden handelt. Die Göttlichkeit Jesu kommt in Jesu Worten in vom AT her geprägten Formeln zur Geltung, die für Juden bedeutsam sind: »Amen, ich sage euch« oder »ihr habt gehört … ich aber sage euch …«. Doch »er lehrte sie wie einer, der (göttliche) Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten « (7,29). Jesus nennt Gott »Vater im Himmel«. Besonders häufig zitiert Matthäus die Propheten, setzt sich intensiv mit jüdischem Gedankengut auseinander und wendet bei den Propheten belegte Vorstellungen wie die des Menschensohnes und Visionen vom Ende der Welt auf Jesu Wirken an. Die Diskussion mit Pharisäern, Hohepriestern und Schriftgelehrten erhält besonders viel Raum. Matthäus berichtet relativ ausführlich über die Kindheit Jesu, so auch über die Flucht nach Ägypten und den Kindermord durch König Herodes.

Von den fünf ausführlichen Reden Jesu in diesem Buch sind vor allem die Bergpredigt (5–7) und die Rede über das Himmelreich (13) zu erwähnen. Die Bergpredigt beinhaltet bekannte Abschnitte wie die neun Seligpreisungen (5,3–12) und das Vaterunser (6,5–15). In der Rede über das Himmelreich (»Mit dem Himmelreich ist es wie mit …«) versucht Jesus in Gleichnissen die in der Zukunft vollendete Herrschaft Gottes zu erklären: »… einem Senfkorn«, »… einem Sämann«, »… einem Sauerteig«, »… einem Schatz«, »… wie mit einem Fischernetz«. Der Begriff Himmelreich wird nur von Matthäus benutzt. Er hat die gleiche Bedeutung wie Reich Gottes, ein Begriff, den auch die anderen Evangelisten verwenden.

Das Evangelium endet mit einem allgemeinen Missionsbefehl. Die Jünger werden vom Auferstandenen zu allen Völkern gesandt, um ihnen das Evangelium zu verkünden. So zeichnet der Evangelist den Weg Jesu und damit auch den Weg des christlichen Glaubens nach – von seinen Ursprüngen zu seinem Ziel: von den jüdischen Wurzeln zu allen Völkern in der Welt.

[Martin Wolters]

Gute Worte

Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen. Mt 5,8

Jesus sagt: Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Mt 28,20

Lesetipp

Mt 5,1-7,29 (Die Bergpredigt); Mt 13,1-53 (Die Rede über das Himmelreich); Mt 21,12-17 (Die Tempelreinigung); Mt 22,34-40 (Die Frage nach dem wichtigsten Gebot); Mt 23,1-39 (Worte gegen die Schriftgelehrten und Pharisäer); Mt 28,16-20 (Der Auftrag des Auferstandenen)


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