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Das Evangelium nach Lukas

Von der Zuverlässigkeit der Lehre überzeugen

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Wie auch bei den beiden Buchprojekten zeigt ein Farbstrahl am oberen Bildschirmrand die Position des jeweiligen Buches in der Bibel an.Dort können Sie bestimmte Bücher und Buchgruppen durch einen Mausklick auch direkt auswählen. Zur Navigation stehen zum Einen eine Gesamtübersicht aller Bibelclouds (abhängig von der gewählten Bibelübersetzung) und zum anderen Pfeiltasten zur Verfügung. Im Navigationsbereich finden Sie auch einen direkten Link zum jeweiligen Bibeltext (auf dem ERF Bibelserver) sowie - wo möglich - ein Link zu einem einführenden Video (vom Bibel Projekt). Auf Geräten mit berührungssensitiven Bildschirmen (z.B. Tablet, Handy) kann auch durch einen Handstrich weitergeblättert werden.

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Die Bibelclouds Webseite auf einem PC Bildschirm:

Lukas ist das letzte der drei »synoptischen« Evangelien, die sehr viele Gemeinsamkeiten haben. Zu Lukas‘ Sondergut gehören z. B. der Bericht von Jesu Geburt im Stall, der barmherzige Samariter, der verlorene Sohn, die Emmaus-Geschichte und zahlreiche Gebete (wie z. B. das Magnificat Marias in 1,46–55), um nur einiges zu nennen. Lukas hat das längste Evangelium verfasst und dafür laut eigenen Angaben genau recherchiert, um »von der Zuverlässigkeit der Lehre« zu überzeugen (1,3–4). Lukas wendet sich an eine Gemeinde aus früheren Heiden, der er die Ursprünge ihres Glaubens vermitteln wollte.

Ein wichtiges Thema des Lukas ist Jesu Umgang mit denen, die gesellschaftlich isoliert und sozial benachteiligt waren, mit Frauen, Zöllnern und Sündern. Das gemeinsame Essen im Haus von Sündern ist bei Lukas ein Markenzeichen Jesu. Ihnen offenbart er sich als der Heiland, der dem Verlorenen nachgeht und ihn retten will. So ist er ein Vorbild der Menschenliebe Gottes, an dem sich die Gemeinde orientieren kann.

Wie auch in den anderen Evangelien kommen oft Leute, weil sie etwas Bestimmtes von Jesus wollen. Meistens reagiert Jesus aber anders als erwartet. Er weist seine Zuhörer immer wieder auf die Zukunft hin (»ihr werdet«) und heilt Kranke. Am meisten unterscheidet sich Lukas von den anderen Evangelien in der Reich-Gottes-Botschaft Jesu. Er spricht nicht von einer baldigen Ankunft dieses Reiches, stattdessen betont er, dass das Reich Gottes schon begonnen hat, aber noch nicht vollendet ist. Besonderen Wert legt Lukas auf die unmittelbare Verbindung zwischen Jesus und Gott, dem Herrn. So reicht seine Version eines Stammbaums (3,23–38) nicht wie bei Matthäus nur bis Abraham zurück, sondern endet erst bei Gott. Und schon vor Jesu Geburt wird durch die Verheißung und den Lobpreis Marias die Gottessohnschaft Jesu bezeugt.

In den Schlusserzählungen dieses Evangeliums, der Emmausgeschichte (24,13–35) und der Erscheinung in Jerusalem (24,36–53), öffnet Jesu seinen Jüngern »die Augen für das Verständnis der Schrift« (24,45). Ein ähnliches Ziel verfolgt auch Lukas, wenn er seine Leser von der Zuverlässigkeit der Lehre überzeugen möchte.

[Martin Wolters]

Gute Worte

Jesus antwortete ihnen: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Lk 5,31b

Lesetipp

Lk 1,1-4 (Das Vorwort - Zuverlässigkeit der Lehre); Lk 10,25-37 (Das Beispiel vom barmherzigen Samariter); Lk 15,11-32 (Das Gleichnis vom verlorenen Sohn); 24,13-35 (Die Begegnung mit dem Auferstandenen auf dem Weg nach Emmaus); Lk 24,36-53 (Die Erscheinung des Auferstandenen in Jerusalem)


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