Das Evangelium nach Matthäus

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Das Evangelium nach MatthäusDas Evangelium nach MatthäusMatthäusevangelium
Aus: Martin Wolters, Bibelclouds. Die Bibel anders sehen © Patmos Verlag in der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2014, 2. AuflageAus: Martin Wolters/Thomas Ebinger, Bibelclouds für Konfis © Patmos Verlag in der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2015© 2014 Martin Wolters, basierend auf der Bibel in gerechter Sprache, 3. Auflage, 2007, Copyright © 2006 by Gütersloher Verlagshaus, Gü:tersloh

Von den jüdischen Wurzeln aus zu allen Völkern in der Welt

Der Evangelist Matthäus, einer der Synoptiker (siehe S. 108), hat bei seinem Text eine judenchristliche Gemeinde vor Augen, d. h. die Gemeinde besteht aus Juden, die sich zum Glauben an Jesus Christus bekehrt haben. Das Evangelium beginnt mit einem Stammbaum Jesu. Damit stellt Matthäus die jüdischen Wurzeln Jesu und des christlichen Glaubens heraus und betont, dass es sich bei Jesus um den Sohn Davids, um den verheißenen endzeitlichen König der Juden handelt. Die Göttlichkeit Jesu kommt in Jesu Worten in vom AT her geprägten Formeln zur Geltung, die für Juden bedeutsam sind: ”Amen, ich sage euch” oder ”ihr habt gehört ich aber sage euch ”. Doch ”er lehrte sie wie einer, der (göttliche) Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten” (7,29). Jesus nennt Gott Vater im Himmel”. Besonders häufig zitiert Matthäus die Propheten, setzt sich intensiv mit jüdischem Gedankengut auseinander und wendet bei den Propheten belegte Vorstellungen wie die des Menschensohnes und Visionen vom Ende der Welt auf Jesu Wirken an. Die Diskussion mit Pharisäern, Hohepriestern und Schriftgelehrten erhält besonders viel Raum. Matthäus berichtet relativ ausführlich über die Kindheit Jesu, so auch über die Flucht nach Ägypten und den Kindermord durch König Herodes.

Aus: Martin Wolters, Bibelclouds. Die Bibel anders sehen © Patmos Verlag in der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2014, 2. Auflage

Lesevorschläge in der Bibel

Mt 5,1-7,29 (Die Bergpredigt); 13,1-53 (Die Rede über das Himmelreich); 21,12-17 (Die Tempelreinigung); 22,34-40 (Die Frage nach dem wichtigsten Gebot); 23,1-39 (Worte gegen die Schriftgelehrten und Pharisäer); 28,16-20 (Der Auftrag des Auferstandenen)

Ein Kommentar zu Das Evangelium nach Matthäus

  1. Christina, 13 sagt:

    Ich habe erfahren, dass wir Christen wegen Jesu Taten heute noch an Gott glauben. Jesus hat nicht nur mit Nächstenliebe, sondern auch mit Feindesliebe gehandelt. Wenn man es schafft, so zu leben, kommt ein Stück Himmel auf die Erde.

    Aus: Martin Wolters/Thomas Ebinger, Bibelclouds für Konfis © Patmos Verlag in der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2015

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